Zn

Zink (Zn)

Ein Pflanzen-Mikronährstoff in geringen Konzentrationen. In den meisten vollständigen Spurenmischungen enthalten; toxisch bei deutlicher Überdosierung.

Idealbereich≤ 0 mg/L
Kritisch über> 1 mg/L

Was es ist

Zink ist ein Pflanzen-Mikronährstoff, beteiligt an Enzymregulation und Synthese von Wuchshormonen (Auxin). In niedrigen Konzentrationen benötigt — typisches Aquarienziel 0,05–0,1 mg/L — gegen eine Toxizitätsdecke bei etwa 1 mg/L.

Warum es wichtig ist

Zinkmangel ist in Pflanzentanks mit irgendeiner vollständigen Spurenmischung selten. Interessant ist der Gegenfall: Zinkkontamination aus verzinkten Sanitärfittings oder zinkbeschichteten Beckenabdeckungen, die Zn leise über die Toxizitätsschwelle drücken und unerklärlichen Tierverlust verursachen, besonders bei Garnelen.

Wie testen

JBL Zink oder vergleichbar. Hobbykits lesen im 0,05–1,0 mg/L-Band; Sub-0,05-Werte brauchen einen Hanna-ULR-Checker.

Wie hoch und niedrig aussehen

Unter 0,05 mg/L anhaltend, in einem ansonsten gut gedüngten Becken: gestauchter Wuchs, besonders an Spitzen. Über 0,3 mg/L: Garnelen-Häutungsfehler, Fischwuchs verlangsamt. Über 1 mg/L: akute Toxizität für Wirbellose.

Wie beheben

Bei Mangel: vollständige Spurenmischung in Standardraten. Bei Kontamination: Quelle identifizieren und entfernen (Zinkdeckel, verzinktes Rohr im Nachfüllbehälter), dann Osmose-Wasserwechsel zur Verdünnung. Zink bindet an Boden und Dekor und kriecht langsam zurück — ein einzelnes Kontaminationsereignis kann monatelang häufige Wechsel brauchen, um abzuklingen.

Manfred

Manfred merkt sich still jeden Test, den du zu diesem Parameter loggst. Der Trend ergibt sich — keine Tabelle nötig.

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